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Die 22 Objekte des UNESCO-Welterbes
Augsburger Wassermanagement-Systems

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Kraftwerk am Stadtbach

Die ersten Augsburger Kraftwerke setzten im Transmissionsbetrieb die Maschinen von Fabriken direkt in Gang. Das Kraftwerk am Stadtbach diente seit 1875 der Baumwollspinnerei, der damals größten Spinnerei im Deutschen Kaiserreich.

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Kraftwerk am Stadtbach
Das Kraftwerk am Stadtbach ©Martin Augsburger/Stadt Augsburg
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Kraftwerk am Fabrikkanal

Das Kraftwerk wurde 1885 von der Zwirnerei und Nähfadenfabrik Göggingen in Betrieb genommen. Der aus der Wertach gespeiste Fabrikkanal wurde eigens dafür angelegt. 1907 baute man neue Turbinen ein. Das Werk ist bis heute in Betrieb.

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Kraftwerk am Fabrikkanal
Das Kraftwerk am Fabrikkanal ©Martin Augsburger/Stadt Augsburg
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Kraftwerk an der Singold

Das kleine Kraftwerk ist seit 1887 in Betrieb. Es wurde zunächst für den Transmissionsantrieb der Zwirnerei und Nähfadenfabrik Göggingen gebaut, erzeugte später aber, wie die beiden anderen frühen Werke, den Strom für die Fabrik.

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Kraftwerk an der Singold
Das Kraftwerk an der Singold ©Martin Augsburger/Stadt Augsburg
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Kraftwerk an der Wolfzahnau

Das Kraftwerk ist ein eindrucksvoller Bau quer über einen Kanal kurz vor dem Zusammenfluss von Lech und Wertach. Es war 1900 das erste, das zur Stromerzeugung für die Baumwollspinnerei und nicht mehr für den direkten Antrieb gebaut wurde. Seine technische Ausstattung war zuvor auf der Pariser Weltausstellung gezeigt worden.

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Kraftwerk an der Wolfzahnau
Das Kraftwerk an der Wolfzahnau ©Martin Augsburger/Stadt Augsburg
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Kraftwerk Gersthofen

Das erste von drei Wasserkraftwerken am damals neu angelegten Lechkanal – ein schlossartiges Gebäude in barocken Formen – ging 1901 in Betrieb. Es war nicht mehr nur mit einer Fabrik verbunden, sondern markierte den Beginn der flächendeckenden Stromversorgung in Bayerisch-Schwaben.

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Kraftwerk Gersthofen
Das Kraftwerk Gersthofen ©Martin Augsburger/Stadt Augsburg
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Kraftwerk am Senkelbach

Das Kraftwerk von 1904 befindet sich am ältesten Kanal der Wertach versorgte zunächst eine Maschinenfabrik. Später diente es der allgemeinen Stromversorgung. Mit moderner Turbine arbeitet es bis heute. Der Maschinensatz von 1923 ist erhalten und zeitweise in Betrieb.

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Kraftwerk am Senkelbach
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Kraftwerk Langweid

Dieses zweite Kraftwerk am Lechkanal wurde in ähnlich aufwendigen Formen wie das Werk in Gersthofen errichtet. Seit 1907 produziert es Strom, zunächst für eine Fabrik, dann für die allgemeine Versorgung. Heute befindet sich hier das Lechmuseum Bayern, das den Fluss, aber auch eindrucksvolle Technik präsentiert.

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Kraftwerk Langweid
Turbinenrad im Kraftwerk Langweid ©Martin Augsburger/Stadt Augsburg
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Kraftwerk am Wertachkanal

Das Kraftwerk errichtete man bis 1921 am damals neuen Wertachkanal, der die Hochwassergefahr eindämmen, aber auch zur Energiegewinnung dienen sollte. Zweck des Kraftwerks war es ursprünglich Strom für die Augsburger Straßenbahnen zu erzeugen.

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Kraftwerk am Wertachkanal
Maschinensatz im Kraftwerk am Wertachkanal ©Martin Augsburger/Stadt Augsburg
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Kraftwerk am Proviantbach

Das 1923 in Betrieb genommene Kraftwerk gehörte wie jene am Stadtbach und an der Wolfzahnau zunächst zu einer Baumwollspinnerei. Ein erstes Kraftwerk hatte sich an dieser Stelle schon 1858 befunden. Im Neubau, im nüchternen Stil der Industriearchitektur dieser Zeit, sind noch die Turbine und der Generator aus den frühen 1920ern zu finden.

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Kraftwerk am Proviantbach
Maschinenhalle im Kraftwerk am Proviantbach ©Martin Augsburger/Stadt Augsburg
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Kraftwerk Meitingen

Diese Anlage in Meitingen ist das dritte und jüngste Kraftwerk am Lechkanal. Zunächst diente es der Industrie, dann der Stromerzeugung für die Region. In diesem Kraftwerk ist die gesamte originale technische Ausstattung von 1922 erhalten und noch immer in Betrieb.

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Kraftwerk Meitingen
Das Kraftwerk Meitingen ©Martin Augsburger/Stadt Augsburg