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Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, bezeichnet eine Bildung, die Menschen dazu befähigt, zukunftsfähig zu denken und zu handeln. Unser Handeln und unsere Bedürfnisse haben globale und langfristige Auswirkungen auf die natürliche und gebaute Umwelt, künftige Generationen oder auch das Leben in anderen Weltregionen. Um auch künftig ein würdiges Leben innerhalb der planetaren Grenzen gewährleisten zu können, sind Wissen, neue Technologien und verantwortungsvolle Verhaltensmuster notwendig. Eine solche gesellschaftliche Transformation gelingt nur mit nachhaltigen Konfliktlösungen, partizipativen Entscheidungen und gefestigten Institutionen.

Bildung ist ein wichtiges Handlungsfeld der Kommunen, um ihr großes Potenzial für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen. Eines der Ziele der globalen Nachhaltigkeitsstrategie der Vereinten Nationen lautet daher auch, bis 2030 sicherzustellen, „dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben“ (unric.org/de/17ziele/) 

In Augsburg wird Bildung für Nachhaltige Entwicklung als zentrales Leitbild in allen Bildungsbereichen eingeführt. Die bestehenden Strukturen werden dabei gestärkt und ausgebaut. Zentrale Bestandteile sind dabei das stadtweite BNE-Netzwerk und das Umweltbildungszentrum.

Orientierende Grundlage für die nachhaltige Entwicklung Augsburgs sind die „Zukunftsleitlinien der Stadt Augsburg“. Die Zukunftsleitlinien beschreiben, was wir in Augsburg unter nachhaltiger Entwicklung verstehen, und wie wir gemeinsam in den vier Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Soziales, Wirtschaft und Kultur einen Beitrag leisten können. 

 

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: www.nachhaltigkeit.augsburg.de/zukunftsleitlinien

 

Das UNESCO-Welterbe „Das Augsburger Wassermanagement-System“ besitzt deutliche Bezüge zur BNE. Die seit Jahrhunderten nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung des Gewässersystems und des Trinkwassers sind nicht nur ein historisches Vorbild, sondern bedingen auch kontinuierliche Traditionslinien, die bis in die Gegenwart reichen. So sind etwa zehn Kraftwerke Teil des Welterbes, die bis heute Öko-Strom durch Wasserkraft produzieren.