Wo die Handwerker zuhause waren
Route: Augustusbrunnen – Stadtmetzg – Unteres Brunnenwerk – Lechkanäle – Brunnenwerk am Vogeltor – Wasserwerk am Roten Tor – Herkulesbrunnen – Merkurbrunnen – Maximilianmuseum
An den Lechkanälen siedelten sich im Mittelalter viele
Handwerksbetriebe mit ihren Mühlen, Hammer- und Pumpwerken an, um die Wasserkraft zu nutzen. In der Nähe der markierten Route erinnern daran z. B. die Alte Silberschmiede (Pfladergasse) und die letzte traditionelle Gerberei Augsburgs (Vorderer Lech; Gerberboden am Geißgäßchen). Heute locken im Lechviertel kleine Läden, Cafés und Eisdielen. Öffentliche Trinkbrunnen bieten Erfrischung.
In der Neuzeit war Augsburg europaweit berühmt für seine effektive Wasserwirtschaft. Wasser- und Brunnenwerke versorgten die Stadt mit Trinkwasser. Am Roten Tor, dem einst wichtigsten Wasserwerk, lohnt ein Abstecher in den Handwerkerhof (von der Gasse Beim Rabenbad durch den Innenhof des Heilig-Geist-Spitals).
Um 1600 feierte die Stadt ihr Wassersystem mit der Errichtung von drei Prachtbrunnen. Das Maximilianmuseum zeigt die originalen Brunnenfiguren und historische Technik-Modelle zur Wasserversorgung.
Schwäbisches Handwerkermuseum (im Handwerkerhof am Roten Tor):
Mo u. Di 9 – 12 Uhr u. 13 – 17 Uhr, Mi – Fr 13 – 17 Uhr,
So u. Feiertage 10 – 17 Uhr